Ludwig Hetzel
Brücken bauen
Bundesland: Wien
Kandidiert für: Weiterer Listenplatz
Vorwahl: Weitere Listenplätze
Ich habe mich entschlossen, für den Nationalrat zu kandidieren, weil ich mich dafür einsetzen will, dass Politik wieder Brücken baut und nicht Mauern. Wir Politiker_innen sollten Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Ländern bauen und damit auch Brücken in die Zukunft.
Ich möchte mich für eine globalisierte Welt einsetzen, in der wir nicht nur Zuschauer sind, sondern Gestalter. Ein wichtiges Projekt ist hier Chinas "Neue Seidenstraße", entlang der auch wir Entwicklungsschritte setzen sollten. Kooperation und Handel waren immer ein Fortschrittsmotor und haben Wohlstand geschaffen. Wir sollten hier an unserer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten und - im Idealfall - Freihandelsabkommen ausverhandeln. Im Rahmen der "Seidenstraße" liegt ein Transitbereich auch in Afrika. Hier haben wir die Chance, einem Kontinent zu helfen, extreme Armut zu überwinden und damit den steigenden Druck der Menschen nach Europa aufzubrechen entgegenzuwirken.
In Österreich selbst dürfen Politiker_innen nicht die Gesellschaft spalten, indem Minderheiten bei jeder Gelegenheit zum Sündenbock gemacht werden. Es ist zu verurteilen, wenn Asylwerber, -berechtigte und Muslime zum kurzfristigen, politischen Gewinn gleichsam als Sandsack benutzt werden.
An dieser Stelle muss die wichtigste Brücke in die Zukunft genannt werden: Menschenrechte. Man kann nicht zwischen Menschen differenzieren, wie es diejenigen suggerieren, die Mauern errichten wollen. Es muss wieder an einem Verständnis dafür gearbeitet werden, dass Menschenrechte das Fundament eines modernen, westlichen Staates sind und nicht eine unliebsame Hürde. Hier bedarf es derzeit besonderer Aufmerksamkeit:
- wenn wichtige Grundfeste unseres Asylsystems angegriffen werden,
- wenn die Polizei sich noch immer nicht als das versteht, was sie ist: die größte Institution des Menschenrechtsschutzes in Österreich und
- wenn religiöse Minderheiten ohne jegliche Differenzierung systematisch beschnitten werden.
Abschließend möchte ich an dieser Stelle jenes Video verlinken, mit dem ich meine Kandidatur angekündigt habe: https://youtu.be/XGtL-4_gGr0
Ich hoffe auf viele interessante Fragen!
Lebenslauf
Aus- und Weiterbildung
• August 2014: Kurs der chinesischen Sprache an der National Cheng Kung University, Tainan, Taiwan, Republic of China
• 2008 – 2009: Postgraduate Studium des chinesischen Rechts, Tsinghua University, Peking; abgeschlossen mit Master of Law (LL.M.)
• WS 2007: Studium der Philosophie, Universität Wien
• 2002 – 2008: Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien; abgeschlossen mit Magister der Rechtswissenschaften (Mag.iur.)
Berufserfahrung
• 2015 – lfd.: Bezirksrat und stellvertretender Klubobmann der NEOS Ottakring
• 2015 – lfd.: Stellvertretender Bezirkskoordinator NEOS Ottakring
• 2013 – lfd.: Gründer und Herausgeber der interdisziplinären, geisteswissenschaftlichen Zeitschrift „PenArt“, ISSN 2308-6068, gemeinsam mit Anneliese Rieger, MA
• 2012 – lfd.: Geschäftsführer und Gründungsgesellschafter der Fajus Verlag GmbH, Seestrasse 175, 8712 Stäfa; Schweiz
• 2010 – lfd.: Insolvenzreferent bei dem Österreichischen Verband Creditreform, Muthgasse 36-40, Bauteil 4, 1190 Wien
• 2010: Konzipient bei RA Dr. Herbert Pochieser, Schottenfeldg. 2-4/2/23, 1070 Wien
Hinzu kommen eine Reihe von Publikationen zum chinesischen Recht, der chinesischen Geschichte, Philosophie und Gegenwart, sowie korrespondierende Vorträge.
Beantwortete Fragen
- Hallo Ludwig, keine Angst, musst mir da nicht ellenlang antworten. Wollte das nur so vom System her probieren. Deutschland ist in der Hinsicht weniger progessiv. Trotzdem wäre meine Frage an einen Chinaversteher wie dich, wie kann Europa davon profitieren? Oder ist es ein reines imperiales Projekt der Chinesen? Du weißt die Antwort, ich weiß die Antwort. Kommuniziere es geschickt, aber wirst ja eh kennen....Viel Glück jedenfalls, LG Irina — Irina
- Lieber Ludwig, was heißt Chancengerechtigkeit für dich? — Teresa
- Die schwarz-blaue Regierung hat uns auch viele auch fragwürdige Personen im Nationalrat und den Kabinetten beschert. Diese haben extreme Positionen, stellen sich selber gerne aber als Mitte dar. Soll man sich mit diesen Personen und ihren Positionen beschäftigen und ihnen so auch Aufmerksamkeit entgegenbringen? Oder soll man das Gespräch pauschal ablehnen? (Frage geht an alle KandidatInnen). Liebe Grüße Brenda — Brenda
- Wieviele Wahlkampfeinsätze hast du im EU-Wahlkampf absolviert? (Frage geht an mehrere Kandidat_innen) — Markus